DER VEREIN

Der IHC LANDAU ist ein INLINE-SKATERHOCKEY -Verein aus Landau i.d.Pfalz.

Als "INLINE-SKATERHOCKEY" (Inline-Skaterhockey ist eine der boomenden Sportarten mit ständig steigenden Zuwachsraten und wird in Deutschland seit 1986 organisiert durchgeführt ) bezeichnet man Hockey auf Inline-Skates, das mit einem Ball (und nicht mit Puck) ganzjährig als Leistungssport gespielt wird.

Die Sportart Inline-Skaterhockey wird nur vom Deutschen Rollsport- und Inline-Verband e.V. (DRIV) bundesweit als organisierter Spielbetrieb angeboten. Der DRIV ist ein deutscher Sportspitzenverband mit Anerkennung durch den Deutschen Sportbund (DSB) und verfügt über die fünf (selbständigen) Sparten Rollkunstlauf, Rollhockey, Speedskating, Skateboard & Inline-Agressive sowie über Inline-Skaterhockey mit insgesamt ca. 23.000 Mitgliedern.
In jedem Bundesland gibt es entsprechende Landesverbände. Durch diese Verbandsstrukturen sind notwendiger Versicherungsschutz für die Vereine, anerkannte Trainerlehrgänge, Zuschüsse durch den Landessportbund (LSB) sowie die Nutzung von städtischen Hallen oder Anlagen gegeben.
Im Inline-Skaterhockey gibt es in Deutschland 250 angemeldete Vereine mit 450 Mannschaften und knapp über 6.000 gemeldeten Aktiven. Die Organisation erfolgt durch die Sportkommission Inline-Skaterhockey des DRIV, die sich Inline-Skaterhockey Deutschland (ISHD) nennt.
Sitz der ISHD ist in Köln mit dort eigener Geschäftsstelle. Die ISHD verfügt über eine eigene, umfangreiche Homepage sowie über eine eigene Seite im Videotext (WDR – Seite 291). Die Entwicklung der Mitgliedszahlen ist absolut positiv mit jährlichen, zweistelligen Zuwachsraten.

Der nationale Spielbetrieb um die „Deutsche Inline-Skaterhockey Meisterschaft„ erfolgt in einer 1. Bundesliga Nord- und Süd, einer 2. Bundesliga Nord und Süd sowie bundesweit in diversen Regionalligen und Landesligen. Auf internationaler Ebene ist die ISHD Mitglied im internationalen Verband "International Inline Skater Hockey Federation (IISHF)", die jährlich einen Europapokal-Wettbewerb und eine Europameisterschaft für die Altersklassen Herren, Damen und Junioren ausrichtet.
Die ISHD verfügt in den vorgenannten Altersklassen über (sehr erfolgreiche) Nationalmannschaften und stellt zur Zeit die amtierenden Europameister in allen Altersklassen. Medienpräsenz erfolgt seitens der Vereine über diverse lokale Zeitungen (z. B. NRZ, RP,...) sowie über lokale Radio- und Fernsehsender (insbesondere WDR). Die meisten Vereine sind mittlerweile im Internet mit einer eigenen Homepage vertreten.
(Quelle ISHD Homepage www.ishd.de)

Der Verein IHC LANDAU 1999 e.V. ist im Grunde das Produkt aus 2 gestandenen
Inline-Skaterhockey-Vereinen aus der Südpfalz:

Auf dem Parkplatz regionaler Großmärkte fing die Begeisterung für den Inline-Skaterhockey Sport an. Freunde aus dem Kreis Landau trafen sich, um am Wochenende, bewaffnet mit spärlicher Ausrüstung, den Kampf um den kleinen orangefarbenen Ball aufzunehmen und ihren Idolen des großen Bruders Eishockey nachzueifern - Aus der Lust am Spiel um den Ball wurde allmählich eine Leidenschaft.
Schließlich fand man heraus, dass man mit dieser Leidenschaft nicht alleine war in der Bundesrepublik und tatsächlich kleinere, organisierte Verbände bestanden, die es ermöglichten, diese Sportart für Freizeitmannschaften auszuüben und sich so mit anderen Mannschaften zu messen.
Aufgrund dessen beschloss man nun offiziell einen Verein zu gründen und dem DRIV beizutreten:


Der Verein 1.SHC LANDAU FIRE 1999 e.V. war geboren.

Nach einigen Jahren in den Hobbyligen des DRIV (unter der Organisation der sogenannten IHL ) entschied man sich schließlich für den Schritt in eine organisiertere, professionellere Richtung: Man stieß zu dem semi-professionellen Verband ISHD, der sich durch seine bereits hervorragende Struktur, jährlich zweistelligen Zuwachsraten und der Tatsache, dass der Sport dort ganzjährig als Leistungssport organisiert und betrieben wird, empfahl:
Die 1. Mannschaft des SHC Landau Fire meldete für die Saison 2004 in der Regionalliga Süd-West Staffel B.

Dieser Glücksfall war im Grunde genommen kein solcher: Das der SHC Landau Fire auf diesen für die Zukunft vielversprechenden Verband stieß, hatte der Verein nur der Tatsache zu verdanken, dass sich die schon seit Jahren bekannten Rivalen des
IHC WÖRTH SHAMROCKS 1996 e.V.

für diesen Weg entschieden hatten und man dadurch ebenfalls aufmerksam wurde.
Also traf man sich auch, wie schon so oft zuvor, in der Spielzeit 2004, in diesem Fall in der Regionalliga Süd-West Staffel B der ISHD.

Die Wörth Shamrocks 1996 e.V. nahmen so ziemlich den gleichen Weg wie der 1.SHC Landau Fire.
Nachdem man Straßen und Parkplätze im Raum Kandel unsicher gemacht hatte, entschloss man sich auch etwas weiter südlich Landaus einen Inline-Skaterhockey-Verein zu gründen. Dies geschah allerdings bereits 1996, also noch früher als dies in Landau der Fall war.
In den Folgejahren nahm man an vielen Turnieren und unteren Ligen teil – mit großem Erfolg.
Die Wörth Shamrocks waren stets auf den vorderen Plätzen zu finden, gewannen mehrfach Turniere und gar Meisterschaften in den Ligen der IHL und nahmen schließlich sogar für eine Saison in einer eher unbekannten Bundesliga teil, ehe man sich auch für den Schritt zu mehr Professionalität und somit für die ISHD entschied.

In der 1. Saison in der ISHD riss die Erfolgssträhne der Shamrocks abermals nicht ab.
Souverän und dominierend sicherte man sich den 1.Platz in der Regionalliga.
Die damalige Konkurrenz chancenlos, die Rivalen aus Landau „nur“ auf Platz 3 mit gehörigem Abstand. Dies bedeutete die Meisterschaft und die damit verbundene Qualifikation für die Play-Offs zur 2.Bundesliga Süd, die über Kreuz mit der Regionalliga Staffel A ausgetragen wurden.
Als Meister traf man nun also auf den Zweitplatzierten der Staffel A: Die Badgers Spaichingen.

In einer packenden Begegnung in der brechend vollen Halle an der Eutzinger Straße (ehem. Sporthalle der in Landau stationierten französischen Streitkräfte und seit 2000 offizielle Spiel- und Trainingsstätte des SHC Landau Fire; seit 2004 auch die der Wörth Shamrocks) konnte man in einer dramatischen Partie bei großartiger Atmosphäre den Grundstein für den Finaleinzug legen.
Schließlich gewann man auch das Auswärtsspiel bei den Badgers und somit die Best-of-3 Serie die zum Einzug in das Finale um den Aufstieg berechtigte. Dort traf man auf die Hotdogs Bräunlingen (Aktuell 2006/07 - 1. Bundesliga Süd) und unterlag ihnen vor eigener Kulisse nur denkbar knapp, hatte aber auch in Bräunlingen das Nachsehen und verpasste somit gleich im 1. Jahr nur knapp den Aufstieg in die 2.Bundesliga.

Durch die Erfolge aus dem 1. Jahr motiviert, schaute man im Lager der Shamrocks und der Landauer optimistisch gen 2. Spielzeit in der Regionalliga Süd-West, die nun mehr aufgestockt wurde und die Konkurrenz um den Aufstieg (ab 2005 nur Erstplatzierter) dadurch umso größer war.

Während Landau in der überraschend starken Liga einen ebenso überraschenden 4. Platz (bei Punktgleichheit mit Platz 3) erreichen konnte, zeigte die Formkurve für personell geschwächte und erschreckend schwache Shamrocks deutlich nach unten: nur Platz 7, deutlich unter deren Möglichkeiten.

Vor der Saison 2006 - Ratlosigkeit in beiden Lagern. Für beide Mannschaften, die mittlerweile eine kameradschaftliche Beziehung pflegten, war die Zukunft ungewiss. Personelle und finanzielle Engpässe verfolgten beide Vereine, sodass man schlussendlich handeln musste: In einer einberufenen Mitgliederversammlung am 15.01.2006 beschloss man eine Fusion beider Vereine. Die Namenssuche für diesen „neuen Verein“ sollte sich äußert schwierig gestalten, wodurch man schließlich entschied, auf jegliche Wappentiere oder Beinamen zu verzichten und sich

IHC LANDAU 1999 e.V.

nannte.

Somit waren alle personellen und finanziellen Probleme beseitigt und man blickte zuversichtlich in die neue Spielzeit mit der Zielsetzung: Meisterschaft und Aufstieg 2006. Der große Kader, gespickt mit vielen talentierten Spielern, formte sich überraschend schnell zu einer Einheit. Alte Rivalitäten waren vergessen und man arbeitete gemeinsam an der Zielsetzung für die kommende Saison. Trotz zwischenzeitlicher Tiefen und Formschwächen gelang es dem noch jungen Verein gleich in der 1. Saison die Meisterschaft zu erringen und somit den Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd unter Dach und Fach zu bringen.

Die erste Saison in der 2. Bundesliga Süd der ISHD fing vielversprechend an. Man erreichte gegen den Absteiger aus der 1. Bundesliga Süd die Langenfeld Devils ein spannendes 6:6 unentschieden. Die Heimstärke zu Beginn der Saison war vielversprechend, besiegte man gleich 2 Wochen später die Pink Panther aus Aachen deutlich mit 12:7. Doch die Realität kam mit Namen Zweibrücken Snipers nach Landau. Die beiden direkt aufeinander folgenden Duelle zeigten was man in der 2. Bundesliga leisten muß. Die Snipers waren dem IHC deutlich überlegen und gewannen beide Spiele (4:8 / 3:13) deutlich. Die Auswärtsniederlage in Zweibrücken war jedoch nur der Anfang einer Miserablen Auswärtsleistung des IHC Landau. Meist unterbesetzt konnte man bei keinem Auswärtsspiel die Punkte mit nach Landau entführen. Dies drückte die Motivation der Stammbesetzung und schlug sich dann auch auf die Heimspiele nieder. Ein kurzes Aufbäumen beim Heimspiel gegen den TSV Bernhardswald das man mit 8:7 gewann, konnte die Talfahrt des IHC nicht bremsen. Gegen Ende der Saison verlor man gegen direkte Abstiegskandidaten sogar auch die Heimspiele, wobei das Heimspiel gegen Hilden wohl eine der spannensten Partien darstellte. In diesem Spiel verlor man denkbar knapp mit 5:7, wobei man einen Rückstand von 2:6 in den letzten beiden Dritteln aufholen konnte. Am Ende des Saison fand sich der IHC Landau auf dem drittletzten Tabellenplatz wieder und stieg dadurch wieder direkt in die Regionalliga Südwest ab. Zum Abschneiden in der 2. Bundesliga Süd bleibt zu sagen, daß man mit mehr Engagement und mehr sportlichem Ehrgeiz die Klasse durchaus hätte halten können, vielleicht sogar im oberen Mittelfeld hätte mitspielen können.

In der kommenden Saison steht nun wieder die Regionalliga Südwest auf dem Programm des IHC Landau. Teils trifft man auf alte Bekannte, teils stellen sich neue Herausforderungen. Ziel wird es sein im oberen Tabellendrittel sein Können unter Beweis zu stellen.

Der IHC Landau hofft trotz Verlusten einiger Leistungsträger in der kommende Spielzeit dieses Ziel zu erreichen und weiter gute Werbung für diese junge und attraktive Sportart in Landau und Umgebung zu machen.

Im Jahr 2008 wir erstmalig auch die Juniorenabteilung unter ISHD Spielbedingungen in den Ligabetrieb eingreifen. Die Juniorenliga Südwest wird durch den WRIV (Württembergischer Roll- und Inlinesportverband) organisiert und unter dem Regelwerk der ISHD durchgeführt. Ziel wird es im ersten Jahr sein sich zum einen an die Regeln und zum anderen an die Gegebenheiten eines geregelten Spielbetriebes zu gewöhnen. Teilweise stehen harte Brocken auf dem Programm der Junioren. Beispielsweise die Dragons Heilbronn, die gespickt mit Auswahlspielern in der Juniorenliga antreten. Oder die Spielgemeinschaft Spaichingen/Bräunlingen die ein Zusammenschluß der beiden erfolgreicheren süddeutschen Teams bilden (Bräunlingen 1. Bundesliga Süd / Spaichingen 2. Bundesliga Süd Platz 3 2007).
Wir wünschen unseren Nachwuchsspielern viel Erfolg.

To be continued . . .



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